Dein Bild ist ganz aus Wehmut und aus Trauer gewoben,
Als hatt der Himmel sich in einen Schleier verschoben.
Du birgst dein liebes Antlitz tief,
Und kehrst nicht heim, als ob die Zeit entschlief...
Ein stiller Regen rinnt an Buntglasfenstern nieder.
Die Straben und die Hauser sind langst nass, die Glieder.
Die Stadt versinkt in tiefer Ruh,
Nur du und eine weibe Katze, ihr wacht dazu.
Dein Bild ist ganz aus Wehmut und aus Trauer gewoben,
Als hatt der Himmel sich in einen Schleier verschoben.
Du birgst dein liebes Antlitz tief,
Und kehrst nicht heim, als ob die Zeit entschlief...
Die weibe Katze liest in Stille deine Gedanken.
Die Aste vor dem Fenster hangen traurig an den Schranken.
Der Mond, wie eine Waage fein,
Spielt mit dem Sinn, der nicht zu fassen sein.
Dein Bild ist ganz aus Wehmut und aus Trauer gewoben,
Als hatt der Himmel sich in einen Schleier verschoben.
Du birgst dein liebes Antlitz tief,
Und kehrst nicht heim, als ob die Zeit entschlief...
Auf schmaler Gratwanderung zwischen Sein und Nichtsein,
Wo sich dein Schicksal wohl erfullt, in seinem Schein,
Da wehen Winde aus der Weltengr;ndung her,
Verweben sich mit deinem Schauen, still und schwer.
Dein Bild ist ganz aus Wehmut und aus Trauer gewoben,
Als hatt der Himmel sich in einen Schleier verschoben.
Du birgst dein liebes Antlitz tief,
Und kehrst nicht heim, als ob die Zeit entschlief...
Nichts soll dich storen, keine Hast soll dich qualen.
Du wirst in deiner Liebe wieder Gluck erwahlen!
Der Morgen bricht an, ein Sonnenstrahl, so weit,
Durchbricht die Wolken mit seiner Herrlichkeit!
Твой образ
Твой образ весь соткан из грусти и печали,
Как будто небо занавесили вуалью.
Скрываешь милый облик свой,
И не спешишь опять домой...
Струится тихий дождик по витражным окнам.
А улицы и все дома давно промокли.
И спит наш город в забытьи.
Не спит лишь белый кот и ты.
Твой образ весь соткан из грусти и печали,
Как будто небо занавесили вуалью.
Скрываешь милый облик свой,
И не спешишь опять домой...
Кот белый в тишине читает твои мысли.
Деревьев ветви за окном, грустя, повисли.
Луна, словно коромыслом,
Играет с невнятным смыслом.
Твой образ весь соткан из грусти и печали,
Как будто небо занавесили вуалью.
Скрываешь милый облик свой,
И не спешишь опять домой...
По тонкой грани реальности - небытия,
Там, где свершается, наверно, судьба твоя,
Сквозят ветры мирозданья,
Вплетаясь так в созерцанье.
Твой образ весь соткан из грусти и печали,
Как будто небо занавесили вуалью.
Скрываешь милый облик свой,
И не спешишь опять домой...
Ничто тебя не потревожит суетливо.
И будешь снова ты в своей любви счастлива!
Наступит утро, солнца луч
Пробьется смело из-за туч!
31.08.2026