Горный-Цветок
Ron Weasley und der Stein der Weisen

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    Ron Weasley reist nach Hogwarts und lernt dort seine ersten Freunde, Harry und Hermine, kennen. Sie untersuchen den Fall von Nicholas Flamel und seinem Stein der Weisen.



Ron Weasley und der Stein der Weisen

Ron Weasley 1.

Abschnitt 1 Noras K"che 1. November 1981

   Der Kaninchenbau ist ein weiterer be"ngstigender Morgen in einem Land, das vom B"rgerkrieg zerrissen ist. Molly, geborene Pruitt, ist eine typische Hausfrau. Sie zieht bereits sechs Kinder groß und erwartet bald ihr siebtes. Nun, vielleicht wird es ja wenigstens diesmal ein M"dchen?! Obwohl das ganze Problem bei den Verh"tungszaubern liegt, funktionieren diese aus irgendeinem Grund nicht immer. Molly w"nschte sich immer noch ein M"dchen, deshalb ließ sie keine Abtreibung vornehmen. Obwohl Arthur es angeboten hat.
   Ihr Ehemann arbeitet im Zaubereiministerium in der Abteilung f"r den Schutz der Muggel vor Magie. Zusammen mit seinem "ltesten Sohn nimmt er an Dumbledores Showdown teil und ist Mitglied des Ordens des Ph"nix. Nach der zunehmenden Zahl von Morden an Zaubererfamilien wurde beschlossen, die "lteren Kinder in ein anderes Land zu schicken. Insbesondere nach dem Tod von Mollys "lteren Br"dern. Bill reist nach "gypten, um mit den Kobolden zusammenzuarbeiten. Obwohl meine Mutter gegen die Arbeit mit Drachen ist. Aber es war weit von Großbritannien entfernt, daher stimmte sie schweren Herzens dennoch zu. Abend. Die K"che des Fuchsbaues. Molly steht am Herd und kocht eine weitere Portion H"hnernudelsuppe, als ein m"der Arthur Weasley den Raum betritt.
   Arthur! Arthur! Hast du das geh"rt?! Man sagt, Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf-werden-lassen, habe die Potters get"tet. Ja, Liebes. Leider stimmt das. Ihr m"der Ehemann antwortet ihr. Acht Anrufe quer durchs Land...
   "Oh, Arthur", Molly brach in Tr"nen aus. "Und der kleine Harry? Was wird nur aus ihm werden?"
   "Er lebt. Albus sagte, derjenige, dessen Name nicht genannt werden d"rfe, habe versucht, ihn zu t"ten und ihn dann auszuweiden."
   "Alle Zauberer feiern und k"mmern sich "berhaupt nicht darum, was die Muggel sagen. Aber was wird als N"chstes mit dem Kind geschehen, Arthur? Ich weiß es nicht, Molly.
   Wahrscheinlich geben sie ihn seinen Verwandten. Im Moment ist es noch unklar. Black hat sie verraten, und er ist Harrys Taufpate." Molly umfasste ihre Brust und sank schwer in den Stuhl zur"ck.
   "Arthur, wie ist das m"glich?"
   Ich kenne Molly nicht, aber die Auroren sagen, er habe Peter und zw"lf Muggel get"tet, bevor er verhaftet wurde.
   Er wird nach Askaban gebracht, deshalb wird Harry seinen Verwandten "bergeben. Vielleicht nehmen ihn die Potters auf, die nach Amerika ausgewandert sind. Er ist schließlich ihr Neffe. Auch wenn Charles gegen James' Heirat mit Lily war. Dorea mochte sie ganz besonders nicht. Sie war angeblich eine Muggelgeborene und die Ehefrau eines reinbl"tigen Zauberers in f"nfzehnter Generation.
   ***

Neun Jahre sp"ter.

   Bei uns hat nachts ein Teil der H"hner eine Infektion "bertragen. Ich bin hier, um Eier zu sammeln, und dort ist der ganze H"hnerstall voller Federn und Blut. Ich h"tte auf F"chse getippt, aber es gibt ja trotzdem Schutzmaßnahmen gegen sie. Das hat Mama gesagt. Papa sagte dann was machte das Amulett von F"chsen und fluchen knurrte es war eindeutig jemand magisch.
   Nach den Spuren in der N"he des H"hnerstalls zu urteilen, handelte es sich h"chstwahrscheinlich um einen Mondfuchs. Und der Geruch ist eher krautig und nicht so, wie es normale F"chse hinterlassen. Mama behandelte den H"hnerstall gegen die vom Fuchs eingeschleppten Krankheiten und fluchte, dass es in den n"chsten zwei Monaten ganz sicher keine Eier geben w"rde - die Legehennen waren sehr ver"ngstigt. Sie m"ssen einfach geschlachtet werden, obwohl Mama gesagt hat, sie w"rde neue kaufen, und diese hier brauchen nur Zeit und Vitamintr"nke, um sich zu erholen.
   Zuerst war ich schockiert, denn Mondf"chse leben in den Ausl"ufern der Berge und kommen nicht in unsere h"geligen Ebenen. Davon ist in den Fuchssagen die Rede. Aber anscheinend hat einer von ihnen doch vorbeigeschaut, um sich kostenlos H"hnchen abzuholen. Ich bat Percy um ein Lehrbuch "ber die UZMS und fand die Mondf"chse.
   Migration bedeutet einmal im Jahrhundert. Ich sagte meinem Vater, dass einige der Mondf"chse m"glicherweise von den Ausl"ufern der Berge auf ihrem Weg zum Alshen-Gebirge n"her an uns herangewandert sind. Der alte Weg f"hrte fr"her durch uns.
   Wir beschlossen, nachts einen Hinterhalt vorzubereiten und platzierten einen verbesserten Schutzschild am H"hnerstall, mit Anti-Magie-Runen an einigen Stellen hinter dem allgemeinen Schutzschild. Gegen Mondf"chse wirken sie gut, aber Kitsune werden sie ruhig umgehen. Aber wir m"ssen verstehen, wer zu uns kommt. Kitsune ist in Ordnung, sie kam, spielte mit den H"hnern und ging wieder, aber gew"hnliche F"chse, selbst magische, werden alle im H"hnerstall zertreten und fressen, man kann nicht einmal neue H"hner kaufen, w"hrend der Fuchs auf der Jagd ist.
   Und dann ist es zehn Uhr abends. Ein silberweißer Fuchs mit Fell, das im Dunkeln leicht leuchtete, rannte aus dem Wald. Sie n"hert sich der neuen Barriere, ber"hrt sie ruhig mit ihrer Pfote und geht hinein, st"ßt aber auf ein mit Runen versehenes Gitter und bleibt stehen. Das Fell ist verblasst. Der Fuchs ist b"se und dreht sich um und verschwindet. Am n"chsten Morgen beschließt Mama, neue H"hner zu kaufen.
   ***

Einen Monat spдter

   Ich habe an der Schwelle des H"hnerstalls gefroren, als ich die hektischen gelben H"hner sah. Wie groß sie sind, haben unsere Legehennen leider aufgeh"rt, Eier zu tragen, und die Quarant"ne ist noch nicht bestanden.
   "Mama..." Ich drehte mich zu meiner Mutter um, die das Futter in den Trog legte. "Alle Masth"hnchen sind sofort da. Du hast doch gesagt, dass du dieses Mal ein paar Legehennen bestellen wirst?"
   Molly seufzte, richtete sich auf und wischte ihre H"nde gegen die Sch"rze.
   "Das wollte ich, Ron. Wahrheit. Aber nachdem der magische Fuchs unsere H"hner erschreckt hatte, h"rten sie auf, die Eier vollst"ndig zu tragen. Sie haben sich auch untereinander verst"mmelt. Veteran Lex sagte, sie brauchen Ruhe und Vitamine - mindestens einen Monat. Und wir brauchen etwas. Weasleys Jungs k"nnen es ohne ein Huhn nicht schaffen, das habe ich schon lange bemerkt. Unsere Familie hat ein Verlangen nach H"hnern wie normale F"chse."
   Meine Mutter hockte neben den H"hner, die sich am Trog tummelten.
   "Außerdem kennst du Dad, er hat wieder die H"lfte seines Gehalts f"r diesen Ford Anglia ausgegeben. Bill und Charlie versuchen uns zu helfen, aber sie sparen f"r eine eigene Wohnung. Ich musste schauen, wo billiger."
   Ich runzelte die Stirn, aber ist nicht mehr so w"tend.
   "Und du hast beschlossen, es auf der H"hnerfarm von Niil zu kaufen?"
   "Ja, Ronnie, wir werden sp"ter bei den Ebots einkaufen", l"chelte die Mutter. "Sie nehmen in diesem Monat einen großen Zuwachs an Masth"hnchen "berhaupt nicht teuer von ihnen. Er sagte, diese Masth"hnchen wachsen schnell und essen wenig. Wir werden sie anbauen, es wird Fleisch f"r die ganze Familie geben. Und dann, wenn die Dinge besser werden, werden wir Legehennen von den Ebots kaufen, wenn unsere Eier nie mehr und besser tragen. Ich sah auf die große gelbe K"ken, die stocherte Schn"bel in meine Schuhe. Mein Bauch machte ein leises Rumpeln und ich wurde rot. Nun, ich liebe den H"hnerstall.
   "Nun ..." ich streckte mich aus und versuchte, das ernste Aussehen zu bewahren. "Ich bin nat"rlich ver"rgert "ber die Eier. Aber" ich habe mir die Lippen geleckt, "gebratenes H"hnchen ist auch nicht schlecht. Und Jeannys H"hnersuppe kocht cool."
   Molly lachte und zerzauste meine Haare.
   "Das ist herrlich. Mein praktischer Junge. Komm schon, ich zeige dir, wo wir Vitamine f"r unsere zuk"nftigen Legehennen haben. Und wir werden gleichzeitig herausfinden, wie wir den H"hnerstall st"rken k"nnen, damit die F"chse nicht mehr durchkommen, sonst beschwert sich Eli, dass sich in der N"he eine Herde von magischen F"chsen bei uns eingefunden hat. Hilfst du mir?"
   Ja, Hana hat sich letzte Woche beschwert, dass sie den H"hnerstall fast verw"stet h"tten. Ich nickte und l"chelte bereits:
   "Nat"rlich helfe ich Ihnen. Vielleicht sollten wir versuchen, einen magischen Schutz zu setzen. Ich habe gerade "ber die Runen gelesen, die F"chse abschrecken..."
   Molly winkt ab:
   "Das ist schon eine Sache! Mein einfallsreicher Sohn. Lass uns einen Plan vorbereiten, um unsere H"hner zu retten."

Zwischenspiel 1 Harry lernt kochen.

   Die K"che des Hauses Dursley in der Eibenstraße, am fr"hen Sommermorgen. Petunien stehen am Herd und r"hren Haferflocken auf Milch. Harrys Lieblings-Leckerbissen. Der zehnj"hrige Harry steht nebenan und schneidet fleißig Toast-Brot. Dudley schl"ft noch, er ist gestern erst am Abend zur"ckgekehrt, nachdem er mit Freunden spazieren gegangen war. Also schl"ft er ein. Und Harry springt am fr"hen Morgen mit seiner Tante auf.
   Petunia schaut ihren Neffen an und r"hrt den Brei um und spricht streng, aber nicht b"se aus:
   "Schneide das Brot gleichm"ßiger, Harry. Der Toast sollte die gleiche Dicke haben, sonst wird er ungleichm"ßig ger"stet. Und dr"cke das Messer nicht so fest an das Brett, damit du nur schneller m"de wirst. Halte es sicher, aber leicht.
   Harry nickt und versucht, die Bewegungen der Tante zu wiederholen. Er lernte schon als Achtj"hriger Kochen. Seine Finger sind schon flink, aber er beobachtet die H"nde von Tante Petunya genau. Sie versprach, dass sie und Onkel Vernon, wenn er gut kocht, ihm ein prestigetr"chtiges kulinarisches College bezahlen w"rden, wenn er gut kochen w"rde. Tante Petunia erz"hlte, dass sie selbst darin kochen lernte und danach als Koch in einem Restaurant arbeitete, bevor Dudley geboren wurde.
   Harry beobachtet, wie seine Tante den Brei umr"hrt.
   "Und warum klebt Haferflocken nicht an dieser Pfanne? Mrs. Figg brennt immer. Wir haben mehrmals zusammen gekocht. Sie murrt st"ndig, weil sie keine Zauberin ist. Tante Petunia, sind Sie eine Hexe?"
   Petunia l"chelt ein wenig merklich.
   "Weil ich es w"hrend des Umr"hrens r"hre und das Feuer im Durchschnitt halte. Und ich habe einen Topf mit einem dicken Boden gew"hlt. Es hat nichts mit Magie zu tun, Harry, es ist nur eine Erfahrung. Und wehe, du herausplatzen etwas "hnliches bei Vernon, und dann ist er wieder sperrt dich Weg im Schrank. Du weißt, wie nerv"s er auf alles reagiert."
   Nach zehn Minuten ist der Brei fast fertig. Du wirst es auf den Tisch legen. Dudley wird bald aufwachen und Vernon wird in zehn Minuten herunterkommen. Alles muss bereit sein.
   Harry nickt und f"ngt an, Teller, Tassen, L"ffel zu verteilen. Er weiß bereits, dass Onkel Vernon Tee mit zwei Scheiben Zucker trinkt, Tante ohne Zucker und Dudley mit drei L"ffeln und Milch. Und vergessen Sie sich nicht, eine Tasse Tee zu trinken.
   Harry fragt schьchtern
   " Tante, will Onkel Vernon heute ein Omelett mit Wurst oder R"hrei mit Speck?"
   Petunia denkt nach, nickt dann zu ihren Gedanken
   "Harry's R"hrei, nimm den in Scheiben geschnittenen Speck aus dem K"hlschrank. Sie kochen zusammen." Petunien kochen ihren Lieblingsbrei f"r Harry und sich selbst, w"hrend der Junge zuerst Speck braten und dann die Eier in die Pfanne gießen wird.
   Die Petunie legt den Brei auf Teller und murrt:
   "Nicht schlecht. Diesmal ist dein Speck nicht getrocknet. Das n"chste Mal wird es noch besser."
   Harry l"chelt - das ist fast ein Lob.
   "Tante Petunia und bringen Sie mir bei, wie man Ihren typischen Fleischkuchen zubereitet? Nun, den, den Sie f"r die Feiertage machen."
   Der Junge fragt sch"chtern.
   "Spдter, Harry."
   ***
   Ein halbes Jahr sp"ter beschloss Petunia, Harry beizubringen, wie sie ihren charakteristischen Fleischkuchen zubereitet. Petunia w"scht sich die H"nde und holt frisches Fleisch heraus.
   "Zuerst bereiten wir das Hackfleisch zu. Das Fleisch durch den Fleischwolf drehen, aber nicht zu fein. Wir brauchen Textur."
   Harry schneidet das Fleisch in St"cke und dreht die Kurbel des Fleischwolfs, wobei er versucht, nicht zu hetzen. Der junge Harry interessiert sich f"r alles und m"chte unbedingt den Kuchen seiner Tante backen.
   "Warum sollte man Zwiebeln und Knoblauch zu Fleisch hinzuf"gen? Sie werden sp"rbar sein."
   Petunie, beruhigt den Jungen. Sie legt die gesch"lte und gehackte Zwiebel beiseite.
   "Das werden sie, aber nicht abrupt. Er verleiht dem Gericht mehr Geschmackstiefe. Und vergessen Sie nicht, den Knoblauch fein zu hacken - große St"cke verderben das ganze Geschmackserlebnis."
   Sie zeigt, wie man den Teig knetet, wie man ihn gleichm"ßig ausrollt und wie man die F"llung hineingibt. Harry beobachtet genau, merkt sich die Bewegungen.
   "Nun schneiden Sie die Oberfl"che des Teigs ein - nur flache Einschnitte, damit der Dampf entweichen kann. Anschließend mit Ei bestreichen, um eine goldbraune Kruste zu erhalten."
   Harry schl"gt ein Ei auf, um das Eigelb zu gewinnen, und bestreicht damit die Oberfl"che des Kuchens. Als der Kuchen in den Ofen kommt, "ußert Petunia zum ersten Mal etwas, das man als Lob bezeichnen k"nnte:
   "Du machst das gut. Du achtest auf Details. Das ist wichtig beim Kochen. Du wirst das College lieben, genau wie ich."
   Harry l"chelt. F"r ihn bedeuten diese Worte mehr als jede Auszeichnung.
   Sp"ter, in Hogwarts, erwiesen sich diese F"higkeiten f"r Harry mehr als einmal als n"tzlich:
   • Er konnte im Gemeinschaftsraum am Kamin ein einfaches Fr"hst"ck zubereiten, w"hrend die "brigen Sch"ler noch schliefen und Ron joggen ging;
   • teilte mehr als einmal das Essen mit Ron, der manchmal vergaß zu essen, weil er so fasziniert davon war, mit den Figuren des Sets im magischen Autonomiemodus magisches Schach zu spielen; Das Spiel zog sich manchmal ewig hin, und das Abendessen war dann schon vorbei. Und Hermine las manchmal bis sp"t in die Nacht.
   • In schwierigen Zeiten wusste er, wie er seine Kr"fte mit einfacher, aber befriedigender Kost erhalten konnte.
   Eines Tages, als Harry und Ron am Kamin saßen und eine von Harry gebackene Fleischpastete aßen, sagte Ron bewundernd:
   "H"r mal, du bist ein ziemlich guter Koch. Wo hast du das gelernt?"
   Harry antwortete lдchelnd.
   "Tante Petunia hat es gelehrt. Sie sagte, dass jeder in der Lage sein sollte, auf sich selbst aufzupassen. Sie hat sogar Onkel Vernon dazu gebracht, mir nach dem Schulabschluss den Besuch einer Kochschule zu finanzieren."
   Hermine probiert an einem bew"lkten Novembertag ein St"ck Kuchen, den Harry in der K"che gebacken hat.
   "Wirklich? Ich dachte, sie... nun ja... w"ren nicht sehr nett zu dir gewesen."
   Harry zuckt mit den Achseln:
   "Sie wollten, dass ich, wie meine Tante es ausdr"ckt, normal aufwachse. Und dann hat er sich eine Arbeit gesucht und ihnen nicht mehr auf dem Hals gesessen. Außerdem lernt meine Tante gerne kochen. Sie ist zu Hause gelangweilt."
   Ron beißt noch ein St"ck Kuchen ab, leckt sich, nickt zustimmend:
   "Daf"r geb"hrt ihr ein besonderer Dank. K"stlich! Meine Mutter erlaubt mir "berhaupt nicht zu kochen. Er sagt: M"dchen sollten kochen, und Jungen sollten f"r den Unterhalt der Familie sorgen. Nun ja, oder in einer reichen Familie erledigen Hauselfen alle anfallenden Arbeiten im Haus. Und M"dchen lernen, Empf"nge zu arrangieren."
   Harry lacht und sp"rt, wie es in seiner Brust w"rmer wird - nicht nur durch das Essen, sondern auch durch die Erkenntnis, dass diese Lektionen Teil seiner St"rke geworden sind.
  

Kapitel 2.1 ein wenig "ber Ron.

   Fast zehn Jahre sind seit dem Morgen vergangen, als der Dunkle Lord besiegt wurde. Nora ist seitdem noch gr"ßer geworden. Unser Haus wird st"ndig umgebaut, um der Anzahl der darin lebenden Personen gerecht zu werden. Ich wohne im obersten Stockwerk. Im kleinsten Zimmer unter dem Dachboden. "ber mir wohnt ein Ghul, der regelm"ßig an die Rohre klopft und heult.
   Obwohl Oma Maureen behauptet, dies sei der "lteste Bewohner dieses Hauses und er sei bereits zweihundert Jahre alt. Es w"re schade, ihn einfach auf die Straße zu setzen. Sie haben eine Abmachung mit den Weasleys. Man sagt, er besch"tze Nora, und man f"ttert ihn. Fleisch mit Blut. Mama sagt, er mag Schweinefleisch. Sie sollte uns auch Schweinefleisch geben, aber sie dr"ngt mir immer Rindfleisch auf. Nein, Percy und Bill lieben sie, aber warum versucht sie, sie mir aufzuzwingen? Na ja, ich sehe Bill eben "hnlich, na und? Ich mag Schweinefleisch und H"hnchen. Aber die "lteren Br"der sind ganz verr"ckt nach ger"uchertem Rindfleisch. Bill isst es sogar ohne Soßen, weil es ihm so besser schmeckt.
   Ich habe f"nf "ltere Br"der und eine j"ngere Schwester. Bill, der "lteste, ist bereits etwa dreißig Jahre alt und arbeitet bei der Gringotts Bank. Charlie ist f"nfundzwanzig Jahre alt und lebt im rum"nischen Drachenrefugium. Die Zwillinge Fred und George sind bereits im zweiten Schuljahr in Hogwarts und tragen zu Hause bunte Abzeichen. Ohne sie k"nnen wir sie gar nicht auseinanderhalten. Sogar Mama. Sie sind sich so "hnlich und haben eine mentale Verbindung zueinander. Und Percy. Er ist bereits im f"nften Schuljahr und nimmt dieses Jahr an der OWL-Pr"fung teil. Und nat"rlich meine kleine Schwester Ginny. Luna Lovegoods Freundin, die nebenan wohnt. Ihr Turm steht am Ufer des Flusses Gremuchaya. Und Luna geht oft mit Ginny dorthin, um dicke Fische zu fangen. Und ich gehe dorthin, um Bachforellen zu fangen. Luna ist "brigens nach dem Tod ihrer Mutter ein bisschen verr"ckt geworden, genau wie ihr Vater. Man muss sich einfach an ihre Exzentrik gew"hnen.
   Wir leben in Armut. Nun ja, nicht direkt in Armut, aber weil wir so viele sind, reicht das Geld nicht f"r alles Neue f"r jeden. Und dann ist da noch mein Vater und seine Leidenschaft f"r Muggel-Dinge. Obwohl er sie von Antiquit"tenh"ndlern kauft, geht immer noch die H"lfte seines Gehalts f"r diesen Ramsch drauf. Es ist gut, dass der Kredit f"r unseren Ford endlich abbezahlt ist. Da ich leider der sechste Sohn in der Familie bin, bekomme ich normalerweise nichts Neues. Ich trage normalerweise die Kleidung meiner Br"der. Dieses Jahr gehe ich zur Schule, und fast alles, was ich besitze, wird alt sein. Nun ja, außer den Geschenken von Oma Lucretia und der alten Tante Muriel.
   Percy gab mir seine miese Ratte, da meine Mutter froh war, dass er alt wurde, und ihm endlich eine Eule kaufte. Mein Bruder hat sich so gefreut, dass ich es selbst wollte. Aber drei Eulen in einer Familie sind zu viel, und die Eltern haben kein Geld f"r eine weitere Eule. Am Ende hat Percy mir einfach sein Haustier aufgeb"rdet, du Idiot. Nun ja, ich habe manchmal mit seiner Ratte gespielt, aber ist das ein Grund, mir Ihr Haustier zu geben?
   Ich besitze sogar einen Zauberstab, der bereits benutzt wurde. Aus dem gezackten Ende des Zauberstabs ragen Einhornhaare hervor. Nun ja, es hat wenigstens gepasst, und das ist schon mal gut. Und es dreht sich alles um den Vater und sein Auto. Mein Vater gab fast sein gesamtes Jahresgehalt daf"r aus, als er einen Ford kaufte und reparierte. Er nahm außerdem einen Kredit mit einer Laufzeit von drei Jahren auf. Gut, die "lteren Br"der schicken uns etwas Geld. Aber sie sparen f"r eine Wohnung in "gypten und Rum"nien. Sie m"ssen selbst eine Familie gr"nden. Vor allem f"r Bill. Unsere Mutter hat schon angefangen, nach einer Braut f"r ihn zu suchen.
   Letztendlich l"uft es aber darauf hinaus, dass wir reinrassig sind und Bill der "lteste Sohn der Familie ist. Und er braucht eine Braut, die mindestens in der f"nften Generation reinrassig ist. Genau wie Percy in der Zukunft. Sein Großvater Ignotus Pruit beschloss, ihn als Erben in sein Haus zu holen. Bill und Charlie waren nicht die Richtigen f"r ihn. Bill erbt bereits das Haus der Weasleys, und Charlie ist einfach nur ein fr"hlicher Faulpelz. Und der Großvater, der von seinen Kindern Fabian und Gedion, den fr"hlichen Zwillingen, entt"uscht wurde, will Charlie nicht mitnehmen. Nun, Charlie geht es gut, das Drachenerbe des Stammvaters der Familie Weasley erwacht allm"hlich in ihm. Er hat bereits eine rum"nische Braut gefunden. Das M"dchen heißt Florya. Doch ihre Eltern wollen, dass er bereits ein eigenes m"bliertes Zuhause hat. Also spart er daf"r. Er spart die H"lfte seines Gehalts, genau wie Bill.
   Percy bat mich, auf sein Haustier aufzupassen, obwohl ich keine Ratte brauche. Ich frage mich, was f"r eine Ratte er hat - die zweite, die dritte? Er behauptet, diese Ratte lebe schon seit zehn Jahren bei ihm, aber ich glaube ihm nicht. Sein Vater hob ihn auf der Wiese neben dem magischen Tierpark in der diagonalen Gasse auf.
   Ich selbst hatte eine Gartenratte, aber sie wurde nur drei Jahre alt, und nachdem ich dar"ber geweint hatte, beschloss ich, mir keine Ratten mehr anzuschaffen. Und hier ist Percy mit seinem Haustier. Okay, ich bin es schon gewohnt. Wenigstens gibt es dann jemanden zum "ben. Ratty ist ja schon an Magie gew"hnt. Zwillinge lieben es im Allgemeinen, ihm etwas Interessantes zu essen zu geben oder ihn gr"n oder blau anzumalen. Aber ich m"chte, dass die Ratte leuchtend gelb ist. Wir m"ssen sie fragen, wie sie es neu gestrichen haben, damit es zwei Monate lang gr"n ist wie letzten Winter, als sie im Urlaub waren.
   Unser Garten ist vernachl"ssigt, aber die Beerenstr"ucher und Obstb"ume tragen immer noch Fr"chte. Ich liebe einfach rote Johannisbeeren und s"ße "pfel. Mama gießt sie sogar mit irgendwelchen Tr"nken gegen Sch"dlinge und f"r eine bessere Fruchtbildung. Sogar unsere Gnome und Hasen aus dem umliegenden Wald wagen sich nicht in ihre N"he. Aber unseren Gem"segarten haben sie komplett zerst"rt. Mama gießt ihre Pflanzen mit etwas, das Gnome fernh"lt, aber anscheinend ist sie zu geizig, um Geld f"r Kartoffeln und Karotten auszugeben. Nun ja, Bauern verkaufen leckeres Gem"se f"r sehr wenig Geld.
   Wir haben viele H"hner, aber wir halten keine Nutztiere. Das Fleisch von unseren benachbarten Bauern ist recht g"nstig, ebenso die Milch. Ich liebe die Milchshakes, die mir Hannah aus Beerensaft und gek"hlter Milch beigebracht hat. Sie hat es mir nur einmal geschenkt, als wir zusammen in den H"geln gewandert sind. Es hat mir so gut geschmeckt, dass ich nach dem Rezept gefragt habe.
   Meine Mutter kauft von Zeit zu Zeit K"ken von benachbarten Bauern, um unsere Legehennen und Masth"hnchen zu z"chten. Und dann, in vier Monaten, haben wir H"hnchenschenkel und -br"ste. Und ich liebe auch gekochte H"hnerf"ße. Insbesondere die Hahnensuppe.
   Den gr"ßten Teil meiner Kindheit habe ich mit Tante Muriel und Großmutter Lucretia damit verbracht, Schach zu spielen. Manchmal, das stimmte, ließen mich die Br"der auf ihren Besen reiten, aber nicht sehr oft. Sie sagen, dass es ihnen auch nicht reicht. Charlie hat mir seine alte 100. Comet hinterlassen, aber die war so langsam, dass die V"gel mich st"ndig "berholten. Meine Schwester reitet tats"chlich auf einem Kinderbesen.
   Wir wohnen in der N"he der magischen Siedlung Ottery St. Catchpole, nicht weit von der Grenze zwischen der magischen und der Muggelwelt entfernt. Tante Muriel wohnt in einem der Herrenh"user dieser Siedlung, und Oma Lucretia bei Opa Ignotus.
   Nachdem ich viele Abenteuer "ber die Gilde der Golem-kontrollierenden Magier in unserer Gegend gelesen habe, erwarte ich mit Spannung das siebzehnte Jubil"um. Sie nehmen Sch"ler ab diesem Alter auf. Ich studiere bereits nach den Methoden meiner Tante Muriel, die in ihrer Jugend Mitglied dieser Gilde war. Aber es ist besser, Mama nichts davon zu erz"hlen. Wird ver"rgert sein. Charlie erz"hlt, dass es zu Hause einen regelrechten Skandal gab, als er nach bestandener ZAG-Pr"fung eine Einladung zur Arbeit im Drachenrefugium erhielt. Igitt. Und was Bills Arbeit betrifft, murrt Mama, dass sie gef"hrlich sei.
   Wenn meine Br"der in den Ferien nach Hause kommen, streitet ihre Mutter st"ndig mit ihnen "ber die Arbeit. Man sagt, es sei sicherer, im Zaubereiministerium zu arbeiten, so wie mein Vater. Charlie ist bereits ein versierter Spezialist. Wenn er also wirklich mit Tieren arbeiten will, soll er zur Abteilung f"r Tier- und Magische-Tier-Schutz gehen.
   Dort, wo Magizoologen arbeiten. Sie w"ren begierig darauf, einen Spezialisten zu finden, der weiß, wie man mit Drachen arbeitet, obwohl es in Großbritannien kein Drachenrefugium gibt - der walisische gr"ne Drachenpfad f"hrt durch unser Land; wenn sie in die Berge fliegen, um ihre Eier abzulegen, fliegen sie.
   Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von bis zu 200 Jahren und der Tatsache, dass manche Menschen sogar 300 Jahre alt werden, ist es durchaus "blich, zun"chst 7 Jahre in der Schule zu studieren und anschließend weitere 10 bis 20 Jahre als Zunftsch"ler oder Lehrling zu verbringen. Vaughn Bill wurde erst vor zwei Jahren vollwertiges Mitglied der Gilde der Fluchbrecher der Bank. Er sagt, sein Gehalt habe sich sofort verdreifacht. Er bot an, seiner Mutter wie zuvor die H"lfte seines Gehalts f"r Lebensmittel zu schicken, aber sie nimmt nur ein Viertel von dem, was er ihr schickt, und legt den Rest des Geldes f"r seine Hochzeit beiseite.
   Meine Schwester hatte offenbar, nachdem sie ihre Mutter gesehen hatte, den festen Entschluss gefasst, zu heiraten und Hausfrau zu werden. Und das nicht f"r irgendjemanden, sondern f"r Harry Potter - den Helden der magischen Welt. Ginny war v"llig gefesselt von Geschichten "ber den Aufstieg und Fall des Dunklen Lords und seiner Todesritter. Sie tr"gt st"ndig eine Puppe mit gr"nen Augen mit sich herum und fantasiert dar"ber, was f"r Kinder sie und Harry haben werden. Entsetzen.
   Nat"rlich habe ich all diese B"cher "ber den, dessen Namen man nicht nennen darf, und den B"rgerkrieg im magischen Großbritannien gelesen, und meine Mutter hat mir immer Geschichten aus dieser Zeit erz"hlt, aber ich m"chte nicht so ein Fan von einem Jungen in meinem Alter sein. Aber ich w"re trotzdem mit ihm befreundet, ja. Ich glaube, ich gehe mal nachsehen, ob die H"hner da sind, die meine Mutter bestellt hat. Die Hennen, die vom Mondfuchs erschreckt wurden, mussten geschlachtet werden, da sie keine Eier mehr legten.
   Ich stand am H"hnerstall und beobachtete, wie zehn flauschige Klumpen das S"gemehl auseinanderreißen. Sie waren zwar schon etwas gewachsen, seit sie von den Ebots geholt worden waren, aber noch lange nicht zu Legehennen geworden.
   "Na, Kinder", sagte ich leise und hockte mich hin. "Ich fahre bald zur Schule. Und wenn ich im Sommer zur"ckkomme..." Ich zwinkerte ihnen zu: "Ihr legt doch bestimmt schon Eier, oder? Ich habe mir innerlich schon R"hrei zubereitet. Eine ganze Pfanne voll, nicht nur eine!"
   Ein K"ken hob den Kopf, schaute mich mit seinem schwarzen Auge an und piepste etwas.
   "Einverstanden", l"chelte ich.
   Mollys Mutter kam von hinten an mich heran und legte mir die Hand auf die Schulter.
   "Sie werden groß, Ron. Leah sagte, in drei Monaten w"rden sie anfangen, Eier zu legen. Wenn Sie zur"ckkommen, werden sie regelm"ßig Eier legen."
   "Ein halbes Jahr" ich seufzte schwer - ich h"tte jetzt richtig Lust auf R"hrei mit Speck oder ein Omelett. Mama macht ein fantastisches Omelett mit Wurst. "Eine Ewigkeit. Hoffentlich kochen die Hauselfen in der Zauberschule leckere Eier."
   "Aber welche Freude wirst du im n"chsten Sommer haben!" Molly wuschelte mir durch die zerzausten Haare. "Meine eigenen, selbst erzeugten Eier. Keine Masth"hnchen mehr von Quintas Bauernhof. Die H"hner fressen nicht viel, und trotzdem habe ich ihm geglaubt."
   "Mama, lass uns noch vier H"hner von ihm kaufen, um Fleisch zu bekommen. Ihre Pfoten waren sehr lecker." Ich leckte mir zufrieden die Lippen und erinnerte mich an die H"hnersuppe.
   "Okay, mein kleiner Rechenjunge. Jetzt f"ttere ich noch die H"hner und dann brauen wir einen neuen Zaubertrank. Sie werden erneut Zutaten zerkleinern und den Trank im Kessel umr"hren."
   Ich sah die H"hner noch einmal an, winkte ihnen zu und ging ins Haus, um die Utensilien f"r den Zaubertrank vorzubereiten und den Kessel auf den St"nder zu stellen. Ich sp"rte eine W"rme in meiner Brust: Schule und Abenteuer lagen vor mir, und meine Mutter und zehn zuk"nftige Legehennen warteten zu Hause auf mich. Und R"hrei mit W"rstchen. Notwendigerweise. Und Schweineschinken mit Brot.

Kapitel 2.2 Ein gew"hnlicher Sommertag, eher Mitte Juli.

   Ich sitze in meinem Zimmer und denke "ber meine n"chste Strategie im Zauberschach nach. Normalerweise gibt es einen Satz von sechzehn Spielsteinen jeder Farbe, aber die Schachtel enth"lt auch etwa f"nfzig programmierbare Golems f"r ein erweitertes Spielbrett. Tante Muriel, die ich letzte Woche besucht habe (wir haben wieder ein paar Spiele gespielt, ich habe nur drei von f"nf verloren, ein Fortschritt), hat mir k"rzlich gezeigt, wie man das Spielbrett in einen Wald mit Fluss verwandelt, das muss ich unbedingt ausprobieren. Gleichzeitig "be ich damit, kleine Golems zu kontrollieren. Meine Tante hat mir versprochen, dass sie mir im sechsten oder siebten Schuljahr f"nf verzauberte, echte Golems schenkt, sobald ich das Set zuverl"ssig steuern kann.
   Obwohl ich die Schachfiguren nicht selbst verzaubern kann, kann ich sie zwingen, Befehle auszuf"hren, und außerdem das Spielprogramm f"r das schwarze Set aktivieren. Ich verwandle sie in Krieger und Magier und spiele manchmal mit ihnen wie mit Soldaten. Das Schachbrett verwandelt sich auch in einen Wald, ein Feld oder eine K"ste. Die Anzahl der Felder variiert je nach Komplexit"t der Zauberspr"che im Set und reicht von einem regul"ren Schachbrett bis zu zweihundert bis dreihundert Feldern pro Seite.
   Tante Muriel ist zwar eine richtige Griesgramin, aber sie liebt Zauberschach auf einem vergr"ßerten Brett. Sie sagt, dass sie in ihrer Jugend Mitglied der Gilde war, der ich jetzt beitrete, und wenn ich im Spiel gut trainiere, wird sie ein gutes Wort f"r mich bei den Meistern einlegen. So hat sie mich f"r Schach begeistert. Sie hat mir sogar ein magisches Schachset gekauft. Wenn du lernen willst, Golems zu kontrollieren, "be am besten an so kleinen Dingen unter sicheren Bedingungen. Alle Lehrlinge der walisischen Golem-Gilde beginnen ihre Ausbildung mit Schach.
   Ich h"re Fl"gelschlagen. Ist das Erol? Er flog am Morgen zur Jagd hinaus, nachdem er nachts aufgewacht war, als er ein Paket von seinem Freund an seinen Vater erhalten hatte. Hmm, da fliegt eine unbekannte Eule. Und direkt in mein Fenster. Ich "ffnete die Fensterfl"gel. In unseren Zimmern gibt es Zauber, die f"r eine angenehme Temperatur sorgen, aber daf"r m"ssen die Fenster geschlossen sein.
   Ich l"se einen mit gr"ner Tinte geschriebenen Brief vom Bein der Eule.
   "Ron Weasley. Wales. Der Fuchsbau. Das Dachzimmer."
   Und das Hogwarts-Wappen auf dem Siegel. Hurra, ich gehe doch nach Hogwarts und nicht etwa zu einer walisischen Zauberschule! Ich strecke meine Hand mit dem Buchstaben nach oben und fange an zu tanzen und zu schreien.
   "Mama, Mama, eine Eule aus Hogwarts ist zu mir geflogen!"
   "Lies schnell, mein Sohn!" h"re ich ihre Stimme aus der K"che. "Und vergiss nicht, das Fenster zu schließen!"
   Genau, ich muss das Fenster schließen, draußen ist es br"tend heiß. Ich schließe die Fensterl"den und "ffne den Briefumschlag. Ich schließe die Fensterl"den und "ffne den Briefumschlag.
   "Hogwarts-Schule f"r Hexerei und Zauberei
   Leiter: Albus Percival Brian Ulfric Dumbledore - Man sagt, der Leiter bevorzuge seinen Vornamen.
   (Ritter des Merlinordens, 1. - Grad, f"r den Sieg "ber den Nekromanten aus Durmstrang, Herrn Grindelwald.
   Großer Zauberer, Oberster Magier,
   Pr"sident des Internationalen Zaubererverbandes)
   Lieber Mr. Weasley!
   Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu k"nnen, dass Ihnen ein Platz an der Hogwarts-Schule f"r Hexerei und Zauberei angeboten wurde. Dein Großvater Ignotus Pruitt hat dir alle sieben Kurse unserer Schule bezahlt. Bitte beachten Sie die Liste der ben"tigten B"cher und Gegenst"nde, die diesem Schreiben beigef"gt ist.
   Der Unterricht beginnt am 1. September. Wir erwarten Ihre Zusage per Eule bis sp"testens 31. Juli. Andernfalls werden Sie an die Schule der Walisischen Zauberergilde versetzt.
   Mit freundlichen Gr"ßen, Minerva McGonagall, stellvertretende Schulleiterin!"
  
   Der rote Kopf meines Bruders lugt durch den T"rspalt zu mir her"ber.
   "Ron, du musst nicht das ganze Haus anschreien. Obwohl es wahrscheinlich schon zu sp"t ist. Man konnte dich im ganzen Haus h"ren."
   "Percy, es ist bereits Mittag, also schl"ft niemand mehr." Ich murrte und suchte nach Ausreden.
   "Ginny ging ins Bett und ich wiederholte die Verwandlungsgeschichte."
   "Verdammt, tut mir leid, ich werde heute versuchen, nicht mehr zu schreien."
   Mein Bruder geht in sein Zimmer gegen"ber, und ich gehe die Treppe hinunter in die K"che.
   "Mama, Opa Pruitt hat sieben Jahre lang meine Ausbildung bezahlt. Die Schule wartet also mit Zustimmung auf unsere Eule."
   "Ich weiß, Liebling. Ich schicke es jetzt." Erol ist bereits von der Jagd zur"ckgekehrt und d"st. "Du musst schreiben, dass du Percy, die Ratte, als Vertrauten nimmst. Du nimmst es, oder? Wir m"ssen meinem Vater f"r die Spende danken; wir h"tten dieses Jahr einfach nicht genug Geld f"r eine so angesehene Schule gehabt."
   "Ja, ich verstehe, Mama, Papas Auto und Ginnys Schulbildung. Ich w"re mit einem Studium an der Schule der Golem-Gilde zufrieden gewesen. Tante Muriel sagte, dass es ein eingehendes Studium der Verwandlung und von Zaubertr"nken mit Runen gibt."
   "Hogwarts ist viel angesehener, mein Sohn, und ich verstehe immer noch nicht, warum du so gern in den Anomalien der magischen Welt herumstreifst. Es ist sehr gef"hrlich."
   "Ich nehme Percy, die Ratte, Mama. Ich mochte ihn, auch wenn er fast die ganze Zeit schl"ft. Vermutlich, weil er schon alt ist; fr"her hat er viel mit meiner Lina gespielt. Wann werden wir die Sachen kaufen?"
   "Morgen gehen wir in die Winkelgasse. Und Ron, wir haben nicht genug Geld f"r neue Dinge. Geh vorerst mit Bills Zauberstab herum. In etwa zwei Jahren kaufen wir Ihnen einen neuen, ganz pers"nlichen Zauberstab von Kindle. Wenn dir das Einhorn zusagt, dann sind seine Zauberst"be genau das Richtige f"r dich - und sie sind viel g"nstiger."
   "Ja, ich verstehe, Mama."
   Mama schrieb eine Antwort und gab sie Erol mit in die Schule. Und was Percy, die Ratte, betrifft: Es stellte sich heraus, dass er eine magische Ratte war, die tats"chlich zehn Jahre lang in unserer Familie lebte. Obwohl Percy ihn nicht an sich gebunden hatte. Obwohl er es versucht hatte, funktionierte die Bindung nicht. Offenbar hat jemand seinen Begleiter verloren. Percy sagt, sein Vater habe es ihm gegeben, er habe es einfach in einer schr"gen Gasse in der N"he des Tierparks aufgelesen. Zuerst dachte er, dass jemand eine Ratte verhext habe, aber Tests ergaben nichts. Mein Vater fragte sogar im Zoo, ob jemand ein Haustier verloren h"tte, aber niemand gab es zu.
   Hurra, hurra! Ich werde endlich die renommierteste Zauberschule Europas besuchen. Durmstrang ist eine Schule f"r dunkle Zauberer, und sie bringt oft Nekromanten hervor. Und Babaton ist eine M"dchenschule. Und unsere Quote f"r kostenloses Training endete bei Zwillingen. Ich bin so froh, dass Oma Lucretia Opa Ignotus endlich davon "berzeugt hat mir das Studium zu finanzieren. Vielleicht treffe ich sogar Harry Potter pers"nlich? Es sieht so aus, als ob er dieses Jahr auch zur Schule gehen sollte. Dad sagte, seine Eltern h"tten ihn in Hogwarts angemeldet, obwohl er wie James eine starke Veranlagung zur Todesmagie habe. Sogar Perevalovs Robe erkannte ihn. Mein Vater sagt, dass Hogwarts sogar zuk"nftige Nekromanten zu guten Artefaktmachern ausbildet. Ich hoffe, Harry kommt wie ich nach Gryffindor.
  

Kapitel 3 Einkaufsbummel.

   Wir trafen uns wie "blich zum Fr"hst"ck in der K"che des Fox Hole. Heute f"hrt unsere gesamte Firma in die Winkelgasse. Aber unsere Schwester bleibt bei Oma Lucretia. Sie hat zugestimmt, mit ihr zu spielen, w"hrend wir besch"ftigt waren.
   Mein Vater las eine Zeitung namens Tagesprophet. Und er murrte Fudge an und sagte, dass dieser schon wieder ein Gesetz verabschiedet habe, das die Rechte der Muggelst"mmigen verletze. Sobald es soweit ist, verlassen sie in der Regel unsere Welt, um in der gew"hnlichen Welt zu leben. Insbesondere wenn sie eine einfachere Schule abgeschlossen haben und ein oder zwei Jahre am Rande der Welt des Magiers leben. Diejenigen, die sich schon w"hrend ihrer Schulzeit auf eine Karriere als Landwirte vorbereitet haben, gibt es noch, aber wie viele dieser Landwirte sind es insgesamt?
   Vater grummelte, dass eine der reinbl"tigen Familien wieder einmal den Zaubereiminister bestochen habe und dieser ein Gesetz verabschiedet habe, das die Rechte von Muggelst"mmigen verletze, die keine Reinbl"ter geheiratet h"tten. Sie sagen, sie wollten sie sowieso nirgendwo einstellen, nur als Angestellte und Auroren im Ministerium und als Krankenschwestern im St. Mungo's. Doch den Bauern in der Zaubererwelt ist die Herkunft egal; sie nehmen Muggelst"mmige gerne in ihre Obhut, genauso wie Sch"ler aus einfacheren Schulen.
   Dieselbe Leah Abbott heiratete einst einen Muggelst"mmigen und zog fast bis an die Grenze zu den Ranevsky-H"geln. Auch Landwirte nehmen Squibs auf, obwohl es bei uns "blich ist, sie in Pflegefamilien in der normalen Welt unterzubringen. Die Cousine meiner Mutter, eine Squib, hat Buchhaltung studiert und arbeitet friedlich. Mama will wirklich nicht "ber ihn reden. Mein geliebter kleiner Bruder und dann passiert so etwas. Und er selbst ist ein wenig beleidigt von seiner Familie, obwohl er versteht, dass es ohne magische F"higkeiten keinen Platz f"r ihn in der magischen Welt gibt.
   Ich nahm den Brief heraus und faltete ihn wieder auseinander. Ich war so aufgeregt, dass ich nicht einmal den Buchweizen mit Schweinefleischsoße anr"hren wollte. Und das geschah nicht oft. Als Teenager hatte ich immer Hunger. Mama beschwerte sich, dass unsere Familie ein Drittel unseres Geldes f"r Essen f"r die Kinder ausgibt, wenn wir im Sommer alle zu Hause sind. Also, ein Brief. Was auf dem zweiten Blatt "brig war, habe ich gestern vor lauter Freude gar nicht erst angesehen. Percy meinte, es sollte eine Liste mit Lehrb"chern geben.
   Ich faltete das zweite Blatt Papier mit den Materialien auseinander und begann zu lesen. Außerdem befand sich in dem Umschlag eine Fahrkarte f"r den Zug, der Gleis neundreiviertel verließ.
   "Hogwarts-Schuluniform f"r Hexerei und Zauberei
   Sch"ler des ersten Jahrgangs ben"tigen:
   Drei schlichte Arbeitsroben (schwarz). - Und darunter kannst du tragen, was immer du willst, sogar einen Kilt oder nur deine Unterw"sche.
   Ein schlichter spitzer Hut (schwarz) f"r jeden Tag.
   Ein Paar Schutzhandschuhe (aus Drachenleder oder "hnlichem Material). - Charlie hat mir das vor einem Jahr als Geschenk geschickt. Mein Bruder belegte sie mit einem besonderen Zauber, sodass sie sich mit dem Wachstum meiner Arme mitdehnten. Ein sehr praktischer Gegenstand f"r die Herstellung von Zaubertr"nken oder f"r die Kr"uterkunde.
   Ein Wintermantel (schwarz, silberne Verschl"sse). - Meine Großmutter Lucretia schenkte mir den Mantel zu meinem letzten Geburtstag. Jetzt muss ich es nur noch an meine Figur anpassen. Sie hat mir schließlich eine Gr"ße f"rs Wachstum gegeben. Die ist aber etwa 5 Zentimeter zu groß f"r mich. Mama sagte, sie w"rde es s"umen, dann w"re es nicht mehr sichtbar.
   Bitte beachten Sie, dass alle Kleidungsst"cke mit Etiketten versehen sein m"ssen, die den Vor- und Nachnamen des Sch"lers/der Sch"lerin enthalten. - Nun, Mama wird die Etiketten selbst ann"hen. Obwohl sie uns lehrt, Kleidung zu flicken, ist es manchmal unm"glich, sie mit Zauberspr"chen wiederherzustellen. Der magische Hintergrund der Sache k"nnte gest"rt werden.
   B"cher
   Jeder Sch"ler muss "ber die folgenden B"cher verf"gen:
   "Kursbuch der Verschw"rungen und Zauberspr"che" (erster Kurs). Miranda Gussokl
   "Geschichte der Magie". Bathilda Bagshot
   "Theorie der Magie". Adalbert Waffling
   "Ein Leitfaden f"r Anf"nger zur Verkl"rung." Emerick Switch
   "Tausend magische Pflanzen und Pilze." Phyllida-Spore
   "Magische Abkochungen und Tr"nke." Zhig Myshyakoff
   "Phantastische Tierwesen: Wo man es findet." Newt Scamander - Achtung, der Kurs ist ein Einf"hrungskurs und findet im Selbststudium statt.
   "Dunkle M"chte: Ein Leitfaden zur Selbstverteidigung." Quentin Trimble
   Und fast alles wird von einem Antiquit"tenh"ndler gekauft werden m"ssen. Die meisten B"cher sind f"r einen Lernbereich von 5 Jahren bis hin zum fortgeschrittenen Kurs des jeweiligen Themas konzipiert. Dann muss man aber B"cher f"r ZHABA kaufen, die sich alle f"nf bis sechs Jahre "ndern. Der Rest des Lehrplans wird jedoch vom Zaubereiministerium festgelegt, und B"cher werden nur dann ausgetauscht, wenn der neue Lehrer mit etwas unzufrieden ist. Vaughn Bill sagte, dass Professor Snape, der an die Schule kam, nachdem Slughorn gegangen war, alle Lehrb"cher "ber Zaubertr"nke durch ernstere ersetzt habe.
   Sie ben"tigen außerdem: 1 Zauberstab, - Ich habe ja schon eins. Es passt, und das ist auch gut so. Obwohl ich ein neues mцchte.
   1 Kessel (Zinn, Standardgr"ße Nr. 2) - Mama meint, es w"re besser, die Zaubertr"nke weiterhin in normalen Kesseln zu brauen, aber fast alle Zaubertr"nke der Sch"ler werden weggesch"ttet. Die "lteren Sch"ler tauschen jedoch die Kessel aus, da die aus Zinn mit den Zaubertr"nken reagieren.
   1 Satz Glas- oder Kristallflaschen, 1 Teleskop, 1 Kupferwaage.
   Wir erinnern Sie daran, dass die Sch"ler, falls sie keine Ratte mitbringen, stattdessen eine Eule, eine Katze oder eine Kr"te mitbringen k"nnen.
   WIR ERINNERN DIE ELTERN DARAN, DASS DIE ERSTSEMESTER KEINE EIGENEN BESEN HABEN SOLLTEN!!!"
   Oh, dann muss ich meinen alten Comet wohl zu Hause lassen. Und die Br"der lassen ihre Besen nicht mit zur Schule; sie haben fast jeden Tag Quidditch-Training.
   "Mama, werden wir das alles kaufen?"
   "Nein, Liebes. Die B"cher musst du dir bei einem Tr"delh"ndler besorgen. Du hast ja schon einen Zauberstab. Bill meinte, er stehe dir gut. Kleidung leihen wir uns von den Br"dern. Ich habe dir einen Mantel gen"ht. Jetzt brauchst du nur noch ein Teleskop und einen passenden Kessel - du willst doch selbst Zaubertr"nke brauen, oder?" Ich nickte und stopfte mir Schweinefleisch und Buchweizen in den Mund. "Waage und Zutaten. Ich denke, das Standardset reicht f"r das erste Jahr v"llig aus. Percy, ben"tigst du eine erweiterte Zutatenliste?"
   "Ja, Mama, ich werde Zaubertr"nke f"r den Krankenfl"gel brauen. "Und Mama, uns geht das Schießpulver f"r die Kamine aus", sagte Percy. Er stellte den Topf mit dem Schießpulver zur"ck auf den Kaminsims.
   "Wir kaufen es gleichzeitig. Fred, George, wir besorgen euch außerdem noch etwas Literatur vom Antiquit"tenh"ndler."
   Papa blieb noch eine Weile bei uns sitzen und ging dann zur Arbeit in seine Abteilung im Ministerium. Meine Mutter beschwerte sich, dass er sogar an Wochenenden "berstunden machte. Alle versuchen, reinbl"tige Magier zu unterdr"cken. Sie behaupten, Muggel zu verspotten und nicht daf"r zu sorgen, dass ihre verzauberten Gegenst"nde nicht auf Muggelauktionen landen.
   ***
   Nach dem Mittagessen gingen wir durch den Kamin zum Tropfenden Kessel.
   Es war eine winzige, unscheinbare Bar, die verzaubert war, damit Muggel sie nicht bemerkten. In der Halle saßen allerlei Betrunkene. Und Rauch hing von der Decke. Die eigentlichen G"ste der Taverne speisten in einem separaten Raum, der ebenfalls "ber einen Kamin verf"gte. Ich schaute aus dem Fenster auf die Straße. Die vorbeigehenden Leute beachteten die Bar nicht. Die Blicke der Muggel wanderten von der großen Buchhandlung zum CD-Laden, und sie schienen die Bar zwischen den beiden Gesch"ften zu ignorieren.
   Ja, CDs. Wir hatten sogar einen verzauberten CD-Player. Mein Vater brachte einmal mehrere CDs mit Muggel-Liedern mit nach Hause, aber meiner Mutter gefielen sie nicht. Am liebsten h"rt sie das magische Radio mit Liedern von Celistina Warlock. Doch ein Muggelst"mmiger Nachbar, ein Bauer namens Dylan, stahl meinem Vater diesen Plattenspieler f"r fast f"nfzehn Galleonen.
   F"r mich war die Bar sehr dunkel und heruntergekommen. Obwohl das Innere des Saals besser aussieht als der Saal mit den Betrunkenen. Mehrere "ltere Damen saßen in der Ecke, tranken Wein aus kleinen Gl"sern, und eine von ihnen rauchte eine lange Pfeife. Ein kleiner Mann mit Zylinder unterhielt sich mit einem alten, glatzk"pfigen Barkeeper, der aussah wie eine grimmig dreinblickende Walnuss. Ja, Tom ist wirklich ein "gutaussehender Kerl". Man sagt, er sei fast dreihundert Jahre alt. Und er erinnert sich noch an eine Welt ohne Geheimhaltungsgesetze. Wir betraten den Hinterhof des "undichten Heizkessels".
   Soweit ich weiß, befindet sich die Bar im normalen London. Und dahinter befindet sich einer der Durchg"nge zum magischen Teil Londons. Es ist nat"rlich eine andere Welt, aber da es sich um eine Passage in der N"he von London handelt, wird es gemeinhin als ein magischer Teil der Stadt betrachtet. Muggelst"mmige denken im Allgemeinen nicht dar"ber nach. Sie glauben, wir lebten in der Muggelwelt und h"tten uns einfach L"cher in die Zauberwelt gebaut. Und sie sind sehr "berrascht, wenn sie sich pl"tzlich an der Spitze der Magierwelt wiederfinden und erkennen, wie riesig unsere Welt ist.
   Und dann, als sie auf magische Raubtiere und die "berreste von Golems einer im letzten Jahrtausend untergegangenen magischen Zivilisation stoßen, fliehen sie zur"ck in die Muggelwelt, um dort zu leben. Na und? Sie werden sich mithilfe von Magie Dokumente erstellen und aufs College gehen, um eine Ausbildung zu erhalten. Obwohl ihre Eltern sich dar"ber beschweren, dass sie so viel Zeit mit magischem Unsinn verschwendet haben.
   Wir blieben vor den M"lltonnen stehen. W"hrenddessen begann Mama, die Ziegelsteine in der Mauer "ber dem M"lleimer zu z"hlen, angefangen beim abgenutzten Ziegelstein. Offenbar insbesondere f"r mich. Ich war noch nie zuvor in der Winkelgasse gewesen. Ich musste mit Tante Muriel Schach spielen. Wenn sie doch nur noch weniger "ber die Traditionen und die Etikette der Magierwelt reden w"rde. Ich bin schließlich ein reinbl"tiger Magier in der achten Generation und sollte das eigentlich wissen, auch wenn ich nicht der Erbe werde. Ich war oft mit ihr allein. Ginny wird von Oma Lucretia abgeholt, und ich werde von Tante Muriel abgeholt.
   "Drei nach oben ... zwei zur Seite", murmelte Mama. "WeiЯt du noch, Ron?"
   Sie ber"hrte die Wand dreimal mit ihrem Zauberstab. Der Ziegelstein, den sie ber"hrte, zitterte, begann dann zu zucken, und in seiner Mitte entstand ein kleines Loch, das schnell gr"ßer wurde. Eine Sekunde sp"ter stand vor uns ein ziemlich großer Bogen. Hinter dem Torbogen begann eine gewundene, gepflasterte Straße. Die M"lltonnen sind irgendwo verschwunden.
   "Ja, Mama. Darf ich es versuchen?"
   Ich wartete, bis sich der Durchgang schloss und sich hinter den Tanks wieder eine Mauer befand. Meine Mutter trat beiseite und ich zog Bills Zauberstab hervor. Anschließend klopfte er an einen unscheinbaren Ziegelstein. F"r Muggel unauff"llig. Ich sp"rte einen schwachen Hauch von Magie. Vergiss nicht, welcher Ziegelstein es ist. Also drei nach oben und zwei nach links. Okay, falls ich es vergesse, frage ich sp"ter meine Mutter. Sie geht oft in die Winkelgasse. Er verkauft auch die gleichen Tr"nke und Beeren, und Bauern schlagen in einem der Gassenzweige ebenfalls ihre St"nde auf. Es heißt Fleischgasse.
   "Willkommen in der Winkelgasse", sagte Mama. Wir schritten durch den Torbogen und befanden uns in einer magischen Welt. Sogar die Luft hier ist anders als die der Muggel. Die Zwillinge folgten mir, und Percy bildete das Schlusslicht unseres Zuges.
   "Der kleine Ronnie geht heute einkaufen." Ich betrachtete das Abzeichen auf dem Hemd meines Bruders. Wir haben uns f"r einen Ausflug in die Winkelgasse schick gemacht. Nun ja, Fred tr"gt normalerweise ein T-Shirt. Ja, ich selbst habe ein dunkelrotes Hemd und meine Lieblingskette mit den Reißz"hnen angezogen.
   "Fred, halt die Klappe", zischte ich.
   Wir gingen alle gemeinsam durch den Torbogen, und als ich zur"ckblickte, sah ich, wie er sich sofort wieder in eine leere Wand verwandelte.
   Die Sonne schien hell und spiegelte sich in den Kesseln, die vor dem n"chstgelegenen Laden aufgestellt waren. "Kessel. Alle Gr"ßen. Kupfer, Bronze, Zinn, Silber, Gold, Edelmetalle. "Selbstumr"hrend und zerlegbar", stand auf dem Schild "ber uns."
   "Also, wir kaufen uns auf dem R"ckweg einen neuen Heizkessel, unserer ist ja schon undicht. Und nicht aus Zinn oder Kupfer, sondern aus ganz normalem Metall," sagte Mama. "Aber zuerst gehen wir zur Bank, um das Geld zu holen. Bill hat k"rzlich einen Teil seines Gehalts auf unser Konto "berwiesen. Was w"rden wir nur ohne ihn und Charlie tun..."
   Aus dem d"ster wirkenden Laden drang ein leises Hupen. ""Eulen-Einkaufszentrum". Waldk"uze, Schleiereulen, Waldohreulen und Schneeeulen." Mehrere Jungen in meinem Alter dr"ckten ihre Nasen an eine andere Vitrine und betrachteten die dort ausgestellten Besen.
   Ach, h"tte ich doch nur meine eigene Eule! Ich beneide Percy so sehr... Nein, ich verstehe, dass es sich um einen kunstvoll gefertigten Golem handelt. Sie isst sogar wie ein echtes Wesen, aber sie ist eher ein materialisierter Geist. Sie haben sogar extra Kekse f"r sie gebacken. Getrocknete Fleischst"cke und Beeren, wobei man sie am besten nicht lange damit f"ttern sollte. Eulen m"ssen fliegen, um zu jagen. Andernfalls schw"cht sich ihr Geist ab und sie verlassen wom"glich sogar ihren Meister, dem sie als Vertraute anvertraut sind. Hermes hat sich an Percy gebunden und fliegt nun mit ihm, um M"use auf den Feldern zu jagen.
   "Schaut mal", h"rte ich die Jungs an der Vitrine reden, "das neue Nimbus 2000 Modell, das schnellste."
   Der Besen ist echt cool. Aber leider ist das f"r uns definitiv nicht bezahlbar. Vielleicht w"rde Opa ja etwas Geld f"r Percy ausgeben, aber der fliegt ja so gut wie nie auf Besen. Warum braucht er eine Rennversion des Besens? Ach, ich w"nschte, ich h"tte wenigstens einen zweihundertsten Kometen... Ich fliege gern, aber auf Besen kann man nicht lange fliegen. Der Hintern wird m"de.
   Hier gab es L"den, die Roben, Teleskope und seltsame silberne Instrumente verkauften, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Obwohl ich meiner Mutter zusammen mit Ginny beim Brauen von Zaubertr"nken geholfen habe. Meistens habe ich die Zutaten klein gehackt und manchmal umger"hrt, wenn der Trank nicht kompliziert war.
   Die Schaufenster entlang der Straße waren vollgestopft mit allerlei Ramsch. Wertvolle Dinge wurden in den Werkst"tten der Zauberer verkauft, die sie herstellten, oder in Schreibwarengesch"ften, die Vertr"ge mit Bauern hatten, um beispielsweise Pergament zu beziehen.
   "Gringotts", verk"ndete Mama, als wir endlich anhielten. "Ron, denk daran, was dort ist."
   Wir standen vor einem schneeweißen Geb"ude, das sich hoch "ber kleine L"den erhob. Das Geb"ude schien mit seiner majest"tischen Sch"nheit zu "berw"ltigen. Und an den bronzenen, hochglanzpolierten T"ren stand ein Kobold in einer scharlachroten und goldenen Uniform.
   Er war zwei K"pfe kleiner als ich. Er hatte ein dunkelgr"nes, intelligentes Gesicht, einen spitzen Bart und, wie ich bemerkte, sehr lange Finger und F"ße. Er verbeugte sich, als wir hineingingen. Nun standen wir vor den zweiten T"ren, diesmal silbernen. Sie trugen eingravierte Spr"che "ber gierige Diebe.
   Zwei Kobolde verbeugten sich vor uns, als wir durch die silbernen T"ren in eine riesige Marmorhalle traten. Weitere hundert Kobolde saßen auf hohen Hockern hinter einem langen Tresen, machten Eintr"ge in große B"cher, wogen M"nzen auf Kupferwaagen und untersuchten Edelsteine mit Vergr"ßerungsgl"sern. Es gab mehr T"ren, die aus der Halle hinausf"hrten, als ich z"hlen konnte, und andere Kobolde ließen Leute durch sie hinein und hinaus. Nun ja, die einzige Bank im gesamten magischen Großbritannien. Meine Mutter und meine Br"der gingen zum Tresen.
   "Guten Morgen", sagte Mama zu dem unbesetzten Kobold. "Wir sind hierher gekommen, um Geld aus dem Safe der Weasleys zu holen."
   "Haben Sie einen Schl"ssel dazu, gn"dige Frau?"
   Mama holte einen kleinen Bronzeschl"ssel hervor und legte ihn auf den Schreibtisch. Der Kobold blickte ihn fragend an.
   "Alles scheint in Ordnung zu sein."
   "Mama, was macht er da?"
   "Er pr"ft, ob der Schl"ssel gef"lscht ist, Ron."
   "ZuboSkal!" Der Kobold hinter dem Tresen rief seinen Kollegen, der uns zu unserem Tresor bringen sollte. Wir folgten ihm zu einer der T"ren.
   Zuboskal hat uns die T"r ge"ffnet. Wir standen in einem schmalen Steingang, der von brennenden Fackeln erleuchtet war. Die Straße fiel steil ab, und auf dem Boden lagen d"nne Schienen. Zuboskal pfiff, und ein großer Karren rollte mit lautem Get"se auf uns zu. Wir kletterten hinein - es gelang uns nur m"hsam, obwohl der Wagen einen Erweiterungszauber hatte, aber wir waren immer noch viele - und los ging die Fahrt.
   Zuerst eilten wir durch ein Labyrinth aus gewundenen G"ngen. Ich versuchte, mich an den Weg zu erinnern, gab diese nutzlose "bung aber bald auf. Der Wagen ist bereits zweimal an den Stalaktiten vorbeigefahren. Es schien, als ob der klappernde Karren den Weg von selbst kannte, denn Zuboskal lenkte ihn nicht, obwohl er seine Hand am Hebel hielt.
   Vielleicht hat es eine Art mentale Steuerung wie Papas Auto? Obwohl dort die H"henkontrolle nur mental erfolgt, werden alle Kurvenfahrten "ber das Lenkrad gesteuert. Sie m"ssen das Lenkrad nach links oder rechts drehen. Ich bin mit meinen Br"dern in unserem Ford herumgefahren, w"hrend meine Mutter nicht hingesehen hat.
   Ich wurde von eisiger Luft getroffen, meine Augen brannten, aber ich hielt sie weit ge"ffnet. Irgendwann glaubte ich, am Ende des Ganges einen Feuerblitz zu sehen, und ich drehte mich schnell um, um zu sehen, ob es ein Drache war, aber es war zu sp"t - der Wagen begann pl"tzlich abzust"rzen. Nun kam sie an einem unterirdischen See vorbei, an dessen Decke und W"nden Stalaktiten und Stalagmiten wuchsen, "hnlich wie im Alshan-Gebirge. Endlich sind wir am Ziel angekommen.
   Der Kobold schloss die T"r auf. Eine gr"ne Rauchwolke quoll heraus, und als sie sich verzogen hatte, seufzte ich entt"uscht. Darin befand sich ein Haufen Silberm"nzen. Ein paar Goldm"nzen. Noch ein paar Knuts.
   Die Mutter begann, M"nzen in ihrer Tasche zu sammeln. Na ja, ich hoffe, wir haben wenigstens genug f"r Gebrauchtwaren. Auch wenn Bill und Charlie uns einen Teil ihres Gehalts zur Unterst"tzung schicken, reicht das Geld f"r eine so große Gruppe von Schulkindern immer noch nicht aus. Leider m"ssen manche Dinge neu gekauft werden. Und sie sind teuer. In zwei oder drei Jahren brauche ich einen neuen Zauberstab.
   ***
   Nach einer weiteren wilden Fahrt mit dem Wagen standen wir draußen auf der Straße vor der Bank und kniffen die Augen in der Sonne zusammen.
   "Kommt schon, Kinder, lasst uns zuerst zu Madam Malkin gehen, um ein paar Roben f"r Percy zu besorgen."
   "Mama, warum hat Percy neue Roben?" Ich war "berrascht. Schließlich kauften doch alle immer nur Gebrauchtwaren. Nur Bill trug neue Kleidung, und das auch nur zu Beginn der Schule.
   "Weil er der H"uptling ist, Roni."
   Ich verzog das Gesicht. Es reicht mir nicht, dass mich dieser B"cherwurm zu Hause belehrt, jetzt f"ngt er auch noch an, uns in der Schule zu manipulieren. Wenn man Percy freie Hand l"sst, h"rt er nicht auf zu reden. Er n"rgelt st"ndig "ber zuk"nftige Eulen. Er sagt, er habe so viele F"cher und m"sse sie alle mit hervorragenden Noten bestehen. Also musst du den Mund halten und ruhig in deinem Zimmer sitzen.
   Madame Malkin entpuppte sich als untersetzte, l"chelnde Zauberin in rosavioletten Gew"ndern.
   "Werden wir in Hogwarts studieren? Es ist schon eine Weile her, dass ich jemanden aus dem Weasley-Clan gesehen habe." Sie sagte das, bevor wir ihr den Zweck unseres Besuchs erkl"ren konnten. "Sie sind hier genau richtig."
   "Wir brauchen nur Badem"ntel f"r den "lteren Jungen", warf die Mutter der Verk"uferin ein.
   "Nun, wie Sie w"nschen. M"chten Sie hier oder draußen warten?" Die l"chelnde Frau deutete auf Stuhlreihen an der Wand des Studios.
   "Hier."
   "Schauen Sie sich dort die Auswahl an Konfektionskleidung an. Als Mutter vieler Kinder erhalten Sie einen Rabatt."
   Madam Malkin stellte Percy neben den Spiegel. Sofort begannen sich Maßb"nder um ihn herum zu drehen. Danach begann sie, ihm die Roben zurechtzur"cken. Nachdem wir gewartet hatten, bis sie fertig war, und bezahlt hatten, gingen wir nach draußen.
   Wir gingen in den Laden, um Pergament und Federn zu kaufen. Die Federn werden ihnen von der Neal-G"nsefarm geliefert. Und die Pergamente werden von westlichen Farmen gekauft, wo es Weidefl"chen f"r große Rinder gibt. Wir sind nicht in die Buchhandlung gegangen. Sie haben mir einen Studentenkessel aus inertem Metall gekauft. Normale Tr"nke werden nicht in Zinnkesseln gebraut. Aber f"r die Kinder in der Schule ist es perfekt. Ich brauche einen Kessel, um meine Zaubertr"nke zu brauen. Als zuk"nftiger Magier, der Golems kontrollieren kann, muss ich in der Lage sein, ein Erste-Hilfe-Set zusammenzustellen und es zu benutzen. Dennoch ist die magische Welt ziemlich gef"hrlich.
   Dann kauften wir in einem Tr"delladen eine abgenutzte Waage und erwarben außerdem ein zusammenklappbares Kupferfernrohr mit guten Linsen. Und außerdem ein Stapel Lehrb"cher. Ja, sie sahen abgenutzt und alt aus, aber was sollte man machen?
   Dann besuchten wir eine Apotheke, wo alles so magisch war, dass ich den schrecklichen Geruch gar nicht bemerkte - es roch nach faulen Eiern und faulen Zucchini. Auf dem Boden standen F"sser mit einer Art Schleim, an den W"nden standen Glasgef"ße mit getrockneten Pflanzen, zerstoßenen Wurzeln und mehrfarbigen Pulvern, und von der Decke hingen B"ndel aus Federn, Reißz"hnen und gebogenen Krallen. W"hrend meine Mutter mit dem Apotheker sprach - wir mussten allerlei Zutaten f"r die Herstellung von Zaubertr"nken kaufen - betrachtete ich die silbernen Einhornh"rner, die jeweils 21 Galleonen wert waren, und die K"ferpanzer, gl"nzend und rot (sechs Knuts pro Sch"pfkelle). Der Apotheker wird die Zutaten f"r den Unterricht an die Schule schicken. Außerdem erhielt ich eine Standardauswahl an Zutaten f"r den pers"nlichen Gebrauch. Die Br"der Fred und George kauften sich von ihrem Taschengeld ein erweitertes Zaubertrankset. Percy kaufte sich außerdem ein erweitertes Set mit einem Anbau f"r den Krankenfl"gel. Er prahlte damit, dass Professor Snape ihm gegen eine kleine Geb"hr erlaubt habe, beim Brauen von Heiltr"nken mitzuhelfen.
   Ich plane, in der Gilde zu studieren und mir dann die Zutaten zu besorgen, um die magische Welt zu erkunden. Es sieht so aus, als m"ssten wir daf"r ein kleines Team zusammenstellen. Oder Golems einsetzen? Nein, Menschen werden immer noch ben"tigt. Ich brauche einen Heiler und sollte noch ein paar Waldl"ufer einladen. Ich denke, es wird m"glich sein, eine kleine Gruppe zusammenzustellen, w"hrend ich noch in der Gilde trainiere. Dennoch werden immer wieder Quests vergeben, bei denen man Zutaten in einem magischen Wald beschaffen oder in zerst"rten St"dten nach Artefakten suchen muss.
   "So, das war's, jetzt kannst du einen Spaziergang durch die Gasse machen und nach Hause gehen."
   ***
   Es war bereits sp"ter Nachmittag und die Sonne sank tiefer, als wir durch die Winkelgasse zur"ckgingen, dann durch die Mauer und den Tropfenden Kessel betraten, der von keinem einzigen Gast mehr besucht wurde. Nachdem wir nach Hause umgezogen waren, gingen wir in unsere Zimmer. Ich packte meine Eink"ufe in meinen Koffer. Gleichzeitig bl"tterte ich in den Lehrb"chern. Ich sollte sie wenigstens vor Beginn des Schuljahres lesen.
   "Ron, Percy, Ginny, kommt zum Abendessen!", rief uns Mama nach unten.
   "Ja, Mama!", rief ich und eilte die Treppe hinunter zum Festessen.
  

Zwischenspiel 2: Petunia schenkt Harry einen Pullover

   Das Wohnzimmer im Haus der Dursleys am Ligusterweg. Neue Hogwarts-Roben, die bei Madam Malkin gekauft wurden, liegen auf dem Couchtisch. Petunia Dursley steht neben Harry und hebt angewidert mit zwei Fingern die R"nder des Stoffes an. Harry z"gert unbeholfen an der T"r und versucht, keine Aufmerksamkeit zu erregen.
   Petunia entfaltet stirnrunzelnd einen der Roben.
   "Und das ist... alles? Ist das dein Outfit f"r die Schule? Und was ist mit Hosen, Hemden, Pullovern? Hast du Dudleys Garderobe gesehen? Ich habe ihm sogar einen Pullover und eine warme Hose gekauft, f"r eine so warme Schule wie Wonnings.
   Harry zцgerte.
   "Ja, Tante. Das ist eine Schuluniform. Im Schulladen haben sie mir nur Schulroben verkauft. Und unter dem Bademantel trage ich eine altmodische Hose und ein Hemd. Ich habe kein Muggelgeld f"r neue Dinge, nur das Zauberergeld, das mir der Schulleiter f"r das Jahr gegeben hat."
   Petunia wirft den Morgenmantel zur"ck auf den Tisch, nimmt einen anderen und betrachtet das Futter.
   "Aber hier gibt es nichts Warmes! Keinen Pullover, keine Weste, nicht einmal ein ordentliches Futter. Du wirst erfrieren! Ich kaufe dir auf jeden Fall eine schwarze Hose und drei weiße Hemden im Secondhandladen. Du wirst diesen Sommer arbeiten. Du wirst mir beim Kochen helfen und, damit du deine Schule nicht den Nachbarn erz"hlst, wirst du eine Schule in Schottland besuchen, die sich auf Kulinarik spezialisiert hat. Das sagten meine Eltern immer "ber Lily. Suppen konnte sie wirklich gut kochen, aber ihr Brei brannte manchmal an; sie war es gewohnt, alles mit Magie zu machen."
   Sie legt den Morgenmantel beiseite und beginnt, den Rest durchzusehen, als ob sie hoffte, darunter etwas Praktischeres zu finden.
   Petunia murrte, leiser als Harry:
   "Lily trug immer einen blauen Pullover. Ich erinnere mich, dass sie in der Schulzeit bei jedem Wetter einen Pullover, einen Schal und manchmal sogar zwei Paar Socken trug. Und sie beklagte sich st"ndig "ber dieses verdammte schottische Klima: "Petunia, wie h"ltst du diese Feuchtigkeit nur aus? Die Korridore in Hogwarts sind eiskalt!"
   Harry hebt "berrascht die Augenbrauen - es ist das erste Mal, dass er seine Tante so... menschlich "ber seine Mutter sprechen h"rt.
   Harry fragt leise:
   "Wirklich?"
   Seine Tante spricht nur selten "ber seine Eltern. Und hier ist es wie ein Abend der Offenbarungen. Offenbar ließ die Tante in der H"tte am Meeresufer ihren aufgestauten Zorn an Harrys Mutter aus.
   Petunie dreht sich abrupt um.
   "Was ist denn "wahr"? Nat"rlich ist es wahr! Ihr war immer kalt, und ich sagte ihr immer: `Lily, zieh dir einen Mantel an, sonst erk"ltest du dich!' Aber nein, sie musste, wie sie es ausdr"ckte, "elegant" aussehen. Und deshalb hustete sie st"ndig, ihre Nase war rot..."
   Sie betrachtet die Roben noch einmal und sch"ttelt den Kopf.
   "Und du bist derselbe Idiot! Nicht ein F"nkchen gesunden Menschenverstand. In diesem... in diesem Bademantel wirst du dich bestimmt erk"lten. Du wirst auch eine Lungenentz"ndung bekommen, so wie Lily in ihrem zweiten Jahr, als sie eine Woche lang im Krankenfl"gel des Krankenhauses behandelt werden musste."
   Harry versucht zu erkl"ren, was Hagrid ihm "ber die Schule erz"hlt hat.
   "Tante, aber in Hogwarts ist es warm. Die Magie h"lt die Temperatur dort oben konstant, und außerdem..."
   Petunie unterbricht
   "Magie, Magie... Was aber, wenn deine Magie versagt? Oder werden sie es abschalten? Oder wirst du vergessen, wie es geht? Was dann? Wirst du wie deine Mutter erstarren?"
   Sie seufzt, geht zum Kleiderschrank in der Ecke des Zimmers und holt einen alten Wollpullover heraus - dunkelblau, an den Ellbogen etwas ausgeleiert.
   Petunia reicht Harry einen Pullover.
   "Hier, nimm es. Trag es unter deinem Bademantel. Und diskutiere nicht! Das steht nicht zur Debatte. Das ist Vernons Erinnerung an seine Schulzeit; als wir uns kennenlernten, war er schlanker."
   Harry nimmt "berrascht den Pullover.
   "Danke, Tante..."
   Petunia wendet sich ab, als sch"me sie sich der gezeigten Besorgnis:
   "Und so w"rde er ihn tragen, bis er sich in der Zauberwelt einen neuen Pullover kaufen k"nnte. Jeden Tag. Und zieh dir einen Schal an. Ich habe einen im Schrank - einen grauen mit Streifen. In der Schule bittet man einen "lteren Sch"ler, es in den Farben der Lehrerschaft neu zu streichen. Es ist zwar nicht neu, aber sehr warm. Ich habe es im Winter w"hrend meiner Collegezeit getragen.
   Harry nickt und unterdr"ckt ein L"cheln. Zum ersten Mal bekam er etwas Sch"nes geschenkt, und nicht Onkel Vernons alte Sachen wie Socken oder einen Kleiderb"gel wie an seinem letzten Geburtstag. Es stimmt, dass er den Kleiderb"gel von seiner schimpfenden Tante Marge bekommen hat, die zu Besuch im Haus war. Man sagt, was soll das mit alten Socken, man soll sie einfach wegwerfen.
   "Okay, Tante Petunia. Ich werde es tragen." versprach er.
   Petunia nickt grimmig, f"gt dann aber pl"tzlich leise hinzu:
   "Und wenn sie dort, in deiner Schule, wieder anfangen zu frieren, schreib mir sofort. Ich stricke dir noch ein paar Socken. Dicke. Damit deine F"ße nicht frieren.
   Harry nickt und sp"rt eine W"rme in seiner Brust - nicht wegen des Pullovers, sondern wegen etwas anderem, das ihm an Tante Petunia vorher nicht aufgefallen war.
   "Okay. Danke, Tante."
   Petunia winkt nur mit der Hand, aber ein kaum merkliches L"cheln huscht "ber ihre Lippen.
   Sie wendet sich dem Tisch zu und beginnt, die Gew"nder sorgf"ltig zusammenzufalten, als w"ren sie die wertvollsten Dinge der Welt.
   ***
   Am n"chsten Tag nahm Onkel Vernon die beiden mit nach London zu einem Gebrauchtwarenladen. Dort begann die Tante, eine schwarze Hose zum Hineinwachsen und drei weiße Hemden auszusuchen, und nach kurzem "berlegen f"gte sie noch ein blaues Flanellhemd mit gr"nem Karomuster hinzu.
   "Das ist f"r den Fall, dass es kalt wird. Du kannst es unter deinem Pullover tragen."
   "Danke, Tante, ich werde mir alles ehrlich verdienen. M"chtest du, dass ich mich um deinen Garten k"mmere?"
   "Ja, das w"re sch"n. Deine Blumen wachsen gut, und du j"test und gießt sie."
   Ein Verk"ufer trat an sie heran.
   "Wie hoch sind unsere Gesamtschulden?"
   "Zwanzig Pfund, gn"dige Frau. Ich habe Ihnen und Ihrem Sohn f"nf Pfund Rabatt gew"hrt."
   "F"r meinen Neffen", sagte die Tante mit einem gequ"lten L"cheln und holte Geld aus ihrem Portemonnaie. Und bitte schenkt uns diese Herbststiefel mit den gerippten Sohlen. Harry, probier es an, wenn es ein bisschen locker sitzt, ist das nicht schlimm.

***

   Petunia, die gerade Teetassen auf dem Couchtisch arrangierte, blickte zu Vernon auf, der es sich mit einer Zeitung in seinem Lieblingssessel gem"tlich gemacht hatte.
   Petunia streng, aber ohne Irritation:
   "Vernon, k"nntest du Harry zeigen, wie man eine Krawatte bindet? Kurz vor der Schule wird er "ben."
   Vernon seufzte schwer, legte die Zeitung beiseite und warf einen missbilligenden Blick in Richtung Harry, der mit einer Uniformkrawatte in der Hand an der T"r stand.
   Vernon grummelt:
   "Schon wieder weiß der Junge nicht, wie man etwas macht... Okay, komm her, Junge. Mal sehen, was wir mit dir anfangen."
   Harry n"herte sich sch"chtern und hielt in seinen H"nden die schwarze Uniformkrawatte, die nach seinem Eintritt in die Schule in den Hausfarben gef"rbt werden sollte.
   Vernon seufzt und sagt:
   "Gib es her. Und pass gut auf - ich werde es nicht wiederholen."
   Er nahm die Krawatte, legte sie um Harrys Hals und begann, sie vor dem Spiegel zu zeigen:
   "Das rechte Ende ist l"nger. Man legt es "ber das linke... so... Wickelt es herum... Zieht es fest... Seht ihr? Es ist ganz einfach."
   Harry beobachtete die Bewegungen seines Onkels aufmerksam und versuchte, sich jeden einzelnen Schritt zu merken. Vernon war fertig, justierte den Knoten und trat zur"ck, um das Ergebnis kritisch zu betrachten.
   Onkel l"ste den Knoten und reichte Harry die Krawatte.
   "So, jetzt bist du an der Reihe. Versuch es selbst. Und achte darauf, dass du keine Fehler machst!"
   Harry nahm die Enden der Krawatte, holte tief Luft und begann, die Aktionen zu wiederholen. Ihre H"nde zitterten leicht, ihre Finger verfingen sich im Stoff. Er l"ste den Knoten mehrmals, begann von Neuem und runzelte dabei angespannt die Stirn. Vernon stand in der N"he, tippte mit dem Fuß und seufzte hin und wieder. Nach etwa f"nfzehn Minuten murmelte Vernon:
   "Warum dauert das so lange? Wachsen deine H"nde etwa an der falschen Stelle? Los, schneller!"
   Harry antwortete nicht, sondern konzentrierte sich weiterhin auf seine Versuche. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es ihm schließlich, einen ordentlichen Knoten zu binden - nicht perfekt, aber durchaus ansehnlich. Er zog vorsichtig an den Enden und pr"fte, ob es hielt.
   Harry z"gerte:
   "Hat es funktioniert?"
   Vernon beugte sich n"her, untersuchte die Krawatte von allen Seiten und zog an den Enden. Etwas, das vage Zustimmung "hnelte, huschte "ber sein Gesicht. Der Mann kicherte anerkennend:
   "Nun ja... das reicht. Es ist nat"rlich kein Meisterwerk, aber wenigstens nicht so wie deine Abschlussfeier in der Mittelstufe. "ben Sie in den n"chsten Tagen noch etwas. Und ziehen Sie den Knoten nicht zu fest an."
   Harry justierte vorsichtig den Knoten und versuchte, sich seine Freude nicht anmerken zu lassen. Er blickte seinen Onkel an und sagte leise:
   "Danke, Onkel Vernon."
   Vernon erstarrte leicht, als ob er keine Dankbarkeit erwartet h"tte. Er winkte mit der Hand, als wolle er etwas vertreiben, und ging zu seinem Stuhl. Vernon ist jetzt milder, aber immer noch m"rrisch:
   "Okay, okay. Denk einfach daran, es richtig anzuziehen, wenn du in der Schule bist. Und blamiere uns nicht mit deinen Tricks in der Schule. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich dem Direktor eurer und Dudleys Schule erkl"rt habe, warum ihr auf das Dach der Cafeteria geklettert seid."
   Petunia, die das Geschehen beobachtet hatte, l"chelte leicht und stellte Vernon eine Tasse aromatischen Bergamotte-Tee hin.
   Petunia nippt an ihrer duftenden Tasse Sahne:
   "Siehst du, Vernon? Es war "berhaupt nicht schwer, dem Jungen zu helfen."
   Vernon schnaubte nur, nahm aber seine Tasse und faltete die Zeitung wieder auseinander. Harry, der sich ein breites Grinsen verkneifen musste, trat beiseite und betrachtete seine Krawatte erneut im Spiegel. Er hat es selbst getan. Und er wird noch etwas "ben, denn selbst Dudley weiß, wie man eine Krawatte bindet, aber er nicht.
   Dudley war "brigens gerade in Gedanken versunken, ging dann in sein Zimmer und holte einen alten Kassettenrekorder und Kopfh"rer.
   "Harry, kurz gesagt, nimm es, du hast es schon lange begehrt und das Band ist dein Lieblingsband. Nehmt mir einfach meinen Pferdeschwanz weg."
   "Ist er so geblieben?!"
   "Ja. Mein Vater m"chte mich zum Chirurgen bringen. Aber ich habe Angst."
   "Okay, ich werde Professor McGonagall schreiben. Dass ich dich versehentlich verhext habe, als ich w"tend wurde, weil du die H"lfte meines Kuchens gegessen hast."
   Harry ging in sein Zimmer und band die Nachricht an die stellvertretende Schulleiterin von Hogwarts an Hedwigs Pfote.
  
   "Hallo, Professor McGonagall.
   Ich habe versehentlich meine Cousine verhext. Er aß die H"lfte des Kuchens, den Hagrid mir gegeben hatte, und da wurde ich w"tend. Meinem Cousin ist ein Schweineschwanz gewachsen. K"nnte ihn bitte eine Lehrerin Ihrer Schule entfernen? Onkel Vernon plant bereits, ihn in einer Privatklinik entfernen zu lassen.
   Mit freundlichen GrьЯen, Harry."
  
   Eine Stunde sp"ter traf ein w"tender Brief von McGonagall ein, in dem sie mitteilte, dass sie morgen um 14 Uhr kommen w"rde, um herauszufinden, was Harry seiner Cousine angetan hatte. Und damit er seinen Onkel und seine Tante vor ihrer Ankunft warnen konnte.
   Harry ging ins Wohnzimmer hinunter. Onkel Vernon war noch nicht im Bett, er saß vor dem Fernseher.
   "Дhm, Onkel Vernon. Ich habe meiner Schule wegen Dudleys Pferdeschwanz geschrieben, und morgen um zwei Uhr kommt die stellvertretende Schulleiterin zu uns, um mit uns ьber seinen Pferdeschwanz zu sprechen. Sie schrieb, dass sie einen Kurs unterrichtet, der sich mit diesem Thema befasst."
   "Um zwei Uhr dann? Okay."
   ***
   McGonagall verzog missbilligend die Lippen, musterte Dudleys entbl"ßten Hintern und verfluchte den ungeschickten Idioten mit dem zerbrochenen Zauberstab, wobei sie murmelte, dass nur ein dummer Wildh"ter so etwas tun k"nne. Dann schwang sie ihren Zauberstab, zeichnete eine komplizierte Ligatur und murmelte etwas vor sich hin. Schließlich verschwand der Schwanz.
   "Mr. Potter, werden Sie diesen Plattenspieler mit zur Schule nehmen?", fragte sie z"gernd angesichts des ihr unbekannten Namens eines Muggelgegenstands.
   "Ja, Professor."
   "Bedenke, dass Muggel-Dinge dort nicht richtig funktionieren. Wenn du in der Schule ankommst, kontaktiere Professor Bubbling; sie wird deinem Spielzeug ein paar Runen zur Stabilisierung der Eklektrizit"t hinzuf"gen. Oder schreib an Arthur Weasley, er macht solche Sachen sehr gern. Ist nach dem Einkaufen noch Geld "brig?"
   "Ja, Professor, dreißig Galleonen."
   "Schreiben Sie einfach Herrn Arthur Weasley, dass er Ihren Plattenspieler verzaubern soll, er wird ihn f"r Sie professionell verzaubern, damit er in der Schule funktioniert. Aber gib ihm wenigstens f"nf Galleonen, seine Familie ist sehr arm und er wird das Thema Geld nicht ansprechen."
   "Ja, Professor, ich werde ihm heute schreiben."
   Professor McGonagall ging weg, und Harry machte sich daran, einen Brief an Arthur Weasley zu schreiben.
   Harry setzte sich an den Tisch und begann, einen Brief zu verfassen, wobei er sich schließlich f"r die folgende Fassung entschied:
  
   "Sehr geehrter Herr Weasley,
   ich hoffe, dieser Brief erreicht Sie bei bester Gesundheit. Ich weiß, dass du dich leidenschaftlich f"r Muggel-Themen begeisterst, und ich w"rde dich sehr gerne um Rat und Hilfe bitten. Ich besitze einen kleinen Muggel-Kassettenspieler. Es bedeutet mir sehr viel, aber leider funktionieren solche Ger"te in Hogwarts aufgrund der Magie normalerweise nicht. K"nntest du es, falls m"glich und nicht zu umst"ndlich ist, so verzaubern, dass es nicht kaputt geht und weiterhin Musik spielt? Ich w"re Ihnen sehr dankbar und bin bereit, Ihnen f"r die Arbeit f"nf Galleonen zu zahlen.
   Wenn es Ihnen passt, kann ich Ihnen den Player jederzeit per Post schicken oder alles so erledigen, wie Sie es w"nschen. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Brief zu lesen. Beste Gr"ße,
   Harry Potter"
  
   Einen Tag sp"ter willigten sie ein und baten darum, einen Plattenspieler in einem an einem Eulenbein befestigten Sack zu schicken. Harry legte f"nf Galleonen und den Plattenspieler mit Kopfh"rern, inklusive eingelegter Musikkassette, in den Sack.
   Eine Woche sp"ter erhielt er den verzauberten Plattenspieler zur"ck. Und die Bitte, sich wieder bei ihm zu melden. Er sagte, seine Eltern kannten Arthur und w"rden ihm helfen, falls ihm etwas zustoßen sollte.
   ***
   Harry half seiner Tante weiterhin beim Kochen und im Garten. Am Abend des 31. August wandte er sich mit einer Bitte an Onkel Vernon.
   "Onkel Vernon, k"nntest du mich morgen um 11 Uhr zum Bahnhof King's Cross bringen? Ich muss den Zug zur Schule erwischen."
   "Aha. Sind eigentlich alle fliegenden Teppiche von Motten zerfressen?"
   "Keine Ahnung. Hagrid meinte nur: Netz f"r den Zug.`"
   "Wo ist denn deine Schule?"
   "Tante Petunia sagt, in Schottland. Ich muss nur den Zug von Gleis 9 " nehmen."
   "Welches Gleis?" Onkel Vernon starrte Harry fassungslos an.
   "Das steht so auf dem Ticket."
   "Ihr spinnt wohl. Na gut, ich bringe dich, aber nur, weil Dudley auch um 10:30 Uhr den Zug erwischen muss."

Kapitel 4 Der Schulausflug.

  

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